Es war der 19. März dieses Jahres als der HSV zu Hause drei Punkte holte. Seit Thorsten Fink vor einer Woche übernahm, jubelt Hamburg wieder vor Hoffnung. Das Team spielte schon beim 1:1 gegen Wolfsburg voller Elan. Das macht Lust auf mehr. Gegen Lautern soll jetzt der erste Sieg her. Doch ausgerechnet jetzt fällt Top-Mann Mladen Petric aus.

HSV ohne Petric!
Er war es, der Hamburg in der vergangenen Woche den Bundesliga-Punkt gegen die Wölfe sicherte. Im Training am vergangenen Donnerstag riss aber ein Muskelstrang in seiner Wade. Die schlimme Botschaft der Ärzte: Der Offensivmann fällt bis zu vier Wochen aus. Besonders bitter für den HSV. Denn Petric schoss in den ersten neun Spielen der Saison vier Tore, war damit erfolgreichster Hamburger.
Jetzt sucht Trainer Fink nach einen Sturmpartner für Paolo Guerrero. Zur Wahl stehen ihm Heung-Min Son und Marcus Berg. Beide sind kein wirklicher Ersatz für Petric, aber Berg traf im Pokal gegen Trier, Son zuletzt gegen Freiburg. Fink kündigte an, erst spät aus dem Bauch heraus zu entscheiden.
Sorgen hat der HSV auch weiterhin im Mittelfeld. Tomas Rincon musste am Mittwoch das Training wegen “muskulärer Probleme” abbrechen. Er wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach am Sonntag gegen Kaiserslautern auflaufen können. Für Sonntag hoffen Fans und Verein auf Keeper Jaroslav Drobny. Der hielt in den vergangenen Wochen mit unglaublicher Sicherheit und war eine der Hauptstützen des HSV.
Die Heimbilanz gegen die Roten Teufel spricht für die Hamburger. In den vergangenen fünf Spielen gab’s fünf Siege (2:1 in der vergangenen Saison). Die Torbilanz: 12:4. Der letzte Dreier des FCK in Hamburg liegt lange zurück. 2001 gab’s ein knappes 3:2.
