Fußball-Bundesliga: Katastrophenklubs und Powershopping

„Was ist der Unterschied zwischen dem HSV und einem Ä? Das Ä hat einen Punkt mehr.“ So und so ähnlich wird derzeit in Facebook, Foren und Co. über den katastrophalen Saisonstart des HSV gelästert. Vier Spiele absolviert, drei Niederlagen kassiert und ein mageres Unentschieden gegen Aufsteiger Hertha nach Hause gebracht: macht ein Pünktchen, eine Tordifferenz von minus acht und Abstiegsplatz 18. Das erinnert an den schlechten Saisonstart von Schalke 04 im letzten Jahr (Spitzname „04“: null Siege, vier Niederlagen), die es dann zum Ende der Saison auch nur mühsam auf Platz 14 schafften. Damit wurde im letzten Jahr wieder die alte Bundesliga-Regel bestätigt, wonach es einer Mannschaft noch nie gelungen ist, nach einem schlechten Start noch in der oberen Tabellenhälfte eine Rolle zu spielen.

Jansen Hamburger SportvereinIn 2011/2012 müssen auch das HSV-Management und der Trainerstab befürchten, dass nach dem katastrophalen Saisonstart eine wirklich schlechte Bundesliga-Saison ansteht. Hektisch wurde in den vergangenen Tagen das Transferkarussell gedreht. Man verkaufte für 10 Millionen Euro den niederländischen Nationalspieler Eljero Elia an Juventus Turin. 4 Millionen Euro wurden gleich wieder für einen Ersatzmann ausgegeben, der der Offensive des HSV einen kräftigen Tritt in den Hintern geben soll: Ivo Ilicevic vom 1. FC Kaiserslautern. Schade eigentlich, dass der Kroate gerade wegen einer Roten Karte für vier Spiele gesperrt wurde.
Auch beim anderen großen Nordverein Werder Bremen ist die Nervosität groß, seit bekannt geworden ist, dass Kapitän Per Mertesacker den Verein kurzfristig zum FC Arsenal verlassen wird. „Sportlich und menschlich ein riesiger Verlust“, bedauerte Werder-Chef Klaus Allofs folgerichtig den Abgang des Nationalspielers. Ein Ersatzmann wurde nicht verpflichtet.
Dagegen geriet Felix Magath beim VfL Wolfsburg (Tabellenplatz 15) in einen regelrechten Kaufrausch: gleich drei Spieler verpflichtete der Verein in den letzten Tagen, zusätzlich zu den bereits 30 Profis im Wolfsburger Kader. „Magath, der Powershopper, hat erneut zugeschlagen“, spottete Spiegel Online.
Bei den anderen Bundesliga-Klubs geht es ruhiger zu. Verzichteten die großen Vereine zum Teil ganz auf Transfers, etwa der FC Bayern, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen, wurde bei den meisten Vereinen nur leicht nachkorrigiert. Das Transferfenster hat sich wieder geschlossen.

Der 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga darf mit Spannung erwartet werden. Werder trifft im Nordduell auf den gebeutelten HSV, Aufsteiger Hertha auf den Meister Borussia Dortmund, Tabellenerster Bayern München empfängt den SC Freiburg. Es darf gewettet werden! Falls Sie noch nie eine Sportwette ausprobiert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Einfach, schnell und sicher können Sie bei myBet zu sensationellen Quoten Ihre Tipps abgeben. Viel Erfolg!