96er Mini-Chance auf Platz eins
So ganz unwichtig ist das letzte Gruppen-Spiel in der Europa League nicht für Hannover 96. Die Niedersachsen sind zwar als Zweiter sicher im Achtelfinale, doch bleibt’s dabei, drohen die stärksten Gegner. Denn jetzt kommen die Dritten aus den Champions-League-Gruppen dazu. Den Tabellenführern bleiben die dicken Brocken erspart. Deshalb ist ein Sieg am Donnerstag (15.12.2011) gegen Schlusslicht Vorskla Poltava Pflicht.

Hannover ist bereits sicher Gruppen-Zweiter
Auf Platz eins in der Europa-League-Gruppe B hat Hannover aber nur noch eine Mini-Chance. Die 96er liegen drei Punkte und mit einer Tordifferenz von Sieben hinter Standard Lüttich. Die Belgier müssen ebenfalls am Donnerstag nach Kopenhagen. Da die Dänen nicht mehr weiter kommen können, ist eine hohe Niederlage von Lüttich unwahrscheinlich. Also muss Hannover mit großem Vorsprung gegen Poltava gewinnen und auf einen Ausrutscher von Lüttich hoffen.
Im Hinspiel siegte Hannover 96 2:1 bei Vorskla Poltava. Mohammed Abdellaoue und Christian Pander hatten für eine 2:0-Halbzeitführung gesorgt. Am Ende war der Sieg glücklich, denn die Ukrainer drehten nach der Pause noch mal ordentlich auf. Besonders stark waren sie in dieser internationalen Saison vor allem auswärts. Poltava „ermauerete“ sich ein 0:0 in Lüttich und verlor durch einen Elfmeter 0:1 in Kopenhagen. Kein Tor geschossen, aber hinten sicher gestanden.
Hannover kommt dagegen mit einer ganz bitteren 0:2-Niederlage bei Standard Lüttich in das letzte Gruppenspiel. Es war die erste Nullrunde der Niedersachsen in der Europa League. Eine weitere Folge ist, dass Platz eins jetzt nahezu unerreichbar ist. Gute Chancen auf einen Dreier hat 96 natürlich noch, aber ob’s für den notwendigen Kantersieg reicht, ist fraglich.
Da Hannover bereits als Gruppen-Zweiter feststeht, können die 96er beruhigt nach vorne schauen. Mit Mirko Slomka haben sie einen Europapokal erfahrenen Trainer. Im damaligen UEFA-Pokal stürmte Slomka 2005/06 mit dem FC Schalke 04 bis ins Halbfinale. Er hatte den Club nach der Gruppenphase von Ralf Rangnick übernommen.
David gegen Goliath: Barca will den nächsten Titel

Barcelona will nichts anbrennen lassen!
In Spanien durfte der FC Barcelona schon in die Winterpause – wohlverdient. Denn im „Clásico“ hatte es zuvor einen irren 3:1-Sieg bei Meister Real Madrid gegeben. Statt die Füße hochzulegen fuhr Barca aber nach Japan zur FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Dort geht’s im Halbfinale am Donnerstag (15.12.2011) gegen den Al-Sadd Club aus Katar. Al-Sadd gewann in diesem Jahr die Asiatische Champions League und schaltete im Viertelfinale der Klub-WM Espérance Sportive de Tunis aus.
Der FC Barcelona nimmt die Klub-WM offensichtlich sehr ernst. Das Team von Trainer Pep Guardiola ist mit allen Stars in Japan. Im Finale geht’s dann entweder gegen das heimische Team von Kashiwa Reysol oder die eher mittelmäßigen Brasilianer von Santos Futebol Clube Sao Paulo.
