1. FC Köln: Ein Trio ohne Perspektive?

Angesichts von saisonübergreifend 17 sieglosen Bundesliga-Spielen muss man sich um den 1. FC Köln definitiv Sorgen machen. Zwar reicht die karge Ausbeute von drei Punkten aus den ersten sieben Partien noch für Relegationsplatz 16, doch darauf, dass der 1. FSV Mainz 05 und der FC Schalke 04 dauerhaft so schlecht punkten werden wie bislang, sollte man sich in der Domstadt besser nicht verlassen.

Vielmehr müssen schnellstmöglich Punkte her, am besten direkt gegen den 1. FC Union Berlin im ersten Spiel nach der Länderspielpause, zumal anschließend bei Borussia Dortmund eine sehr hohe Hürde wartet. Prekär ist die Lage in Köln auch deshalb, weil die Finanzsituation höchst angespannt ist. Schon jetzt sorgen die fehlenden Zuschauereinnahmen für ein großes Loch in der Kasse und ein Abstieg würde die Geißböcke nach Einschätzung so mancher Experten vor existenzielle Probleme stellen.

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Queiros und Meré noch mit längerfristigen Verträgen

Nur verständlich wäre es deshalb, wenn die Verantwortlichen alles unternehmen würden, um den Sturz in die Zweitklassigkeit zu vermeiden. Allzu viele Optionen bleiben indes nicht, nachdem Geschäftsführer Horst Heldt wiederholt klar Position bezogen und eine Trennung von Trainer Markus Gisdol ausgeschlossen hat.

Neues Personal kann unterdessen erst im Januar wieder verpflichtet werden, was aufgrund der leeren Kassen aber auch nicht leicht fallen wird. Zumindest für etwas Spielraum sorgen könnten die Abgänge von Profis aus der zweiten Reihe, die kaum oder sogar gar keine Rolle mehr spielen. In diesem Zusammenhang nennt die „Sport Bild“ Joao Queiros, Jorge Meré und Christian Clemens als Kandidaten für einen Wechsel im Winter – immer vorausgesetzt natürlich, das Trio würde andernorts auf Interesse stoßen, was zuletzt nicht wirklich der Fall war.

Gerade die Innenverteidiger Queiros und Meré, die beide im Sommer 2017 gekommen sind und zusammen einen zweistelligen Millionenbetrag alleine an Ablöse gekostet haben, würde der FC gerne von der Gehaltsliste streichen, zumal das Duo noch bis 2022 bzw. 2023 gebunden ist. Das Arbeitspapier von Clemens endet derweil nach dieser Saison.

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