1. FC Köln: Endspiel für Markus Gisdol?

Die Tabelle zeigt den 1. FC Köln trotz nur drei Punkten aus den ersten acht Spielen nicht auf dem letzten Tabellenplatz – allerdings nur deshalb, weil der FC Schalke 04 bei der gleichen mauen Punktausbeute noch eine schlechtere Tordifferenz aufweist. Am Samstag im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund könnte nun allerdings auch das Kölner Torverhältnis leiden.

Denn präsentieren sich die Geißböcke dort so fehlerhaft wie in den meisten der bisherigen Auftritte und gleichzeitig offensiv so inspirationslos wie insbesondere zuletzt bei Werder Bremen (1:1) und gegen den 1. FC Union Berlin (1:2), als zwei Standards für die Treffer sorgten, könnte es aus Kölner Sicht ein bitterer Samstagnachmittag im Signal Iduna Park werden. Und möglicherweise auch schon das letzte Spiel unter Leitung von Trainer Markus Gisdol.

Der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer, der vor einem Jahr in ähnlicher Notlage verpflichtet wurde und dann dank eines sensationellen Zwischenspurts mit acht Siegen in zehn Spielen den Weg zum Klassenerhalt bereitete, erhielt zwar öffentlich in den vergangenen Tagen von Geschäftsführer Horst Heldt weiterhin Rückendeckung, steht aber dennoch mächtig unter Druck. Nicht zuletzt deshalb, weil Präsident Werner Wolf im Interview mit der „Bild“ erklärte, dass es im Fußball grundsätzlich keine Job-Garantien gebe.

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Gerüchte um Peter Stöger

Allgemein geht man in Köln davon aus, dass Gisdol bei einem passablen Auftritt in Dortmund auch im Falle einer Niederlage noch das folgende Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg bekommt, um die Wende zu schaffen. Bei einer Klatsche beim BVB und vor allem dann, wenn die Einstellung nicht stimmen sollte, könnte auch schon vorher die Reißleine gezogen werden.

Intern scheint man sich mit dem Fall der Fälle jedenfalls schon zu beschäftigen. So berichtet „Bild“, dass eine Rückkehr von Peter Stöger diskutiert worden ist, der 2017 nach 25 Jahren Abwesenheit die Rückkehr nach Europa schaffte, dann aber nach einer Serie von Misserfolgen im Dezember 2017 gehen musste. Aktuell ist Stöger bei Austria Wien unter Vertrag, dort allerdings nicht unumstritten.

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