1. FC Köln: Kommt doch ein neuer Stürmer als Andersson-Ersatz

Mit dem 1:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals hat der 1. FC Köln das Jahr 2020 positiv beendet. Zugleich bedeutet der Sprung unter die letzten 16 auch zusätzliche Einnahmen in Höhe von gut 700.000 Euro, die aufgrund der fehlenden Zuschauereinnahmen von enormer Bedeutung sind. Möglicherweise auch hinsichtlich des winterlichten Transfermarktes, für den bislang kein Budget vorhanden war.

Nur dann, wenn Akteure aus der zweiten bzw. sogar dritten Reihe wie Frederik Sörensen, Marco Höger oder Christian Clemens den Verein vor Ablauf ihrer Verträge im Sommer verlassen würden, galten Nachverpflichtungen bisher als denkbar. Nun allerdings könnte der FC dazu gezwungen sein, Mittel und Wege zu finden, um doch nachzubessern. Grund dafür ist ein längerfristiger Ausfall von Sebastian Andersson, der im Sommer eigentlich der Königstransfer war, nach anfänglich guten Leistungen aber seit einer Ende September im Training erlittenen Knieblessur nur noch ein Schatten seiner Zeit beim 1. FC Union Berlin war.

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Andersson droht eine lange Pause

Wie „Bild“ nun berichtet, wird der schwedische Nationalstürmer erst einmal aus dem Training genommen und sich nach dem Weihnachtsurlaub erneut bei einem Kniespezialisten vorstellen. Aktuell wird mit einer Pause von sechs bis acht Wochen gerechnet, womit Andersson den Geißböcken unter Umständen erst im März wieder zur Verfügung stehen würde, wenn zwei Drittel der Saison absolviert sind.

Obwohl mit Anthony Modeste der zweite gestandene Stürmer im Kader gegen Osnabrück mit dem Tor des Tages aufhorchen ließ und Trainer Markus Gisdol zuletzt verstärkt auf eine falsche Neun mit Ondrej Duda oder Jan Thielmann setzte, stünde dem FC ein weiterer Angreifer gut zu Gesicht. Insbesondere gegen Gegner auf Augenhöhe ist ein wuchtiger Angreifer kaum verzichtbar, wie die Partie gegen Osnabrück deutlich gemacht hat. Weil der junge Nigerianer Tolu Arokodare dem Vernehmen nach als noch nicht reif genug für die Bundesliga eingestuft wird, wäre es angesichts dessen ein großes Risiko, zunächst nur auf Modeste zu setzen, zumal der Franzose selbst lange ausgefallen ist. Durchaus möglich, dass Geschäftsführer Horst Heldt den Stürmermarkt in den nächsten Wochen intensiver sondieren wird als zunächst angenommen.

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