1. FC Nürnberg: Wenig Spielraum für Veränderungen

Den Start in die neue Saison hat sich der 1. FC Nürnberg sicherlich ganz anders vorgestellt. Nach dem im Juli erst in letzter Sekunde der Relegation gegen den FC Ingolstadt geschafften Klassenerhalt haben die Franken eigentlich eine deutlich bessere Saison angepeilt und so mancher Experte sah im FCN sogar einen potentiellen Aufstiegskandidaten. Nach sieben Spieltagen stehen nun aber nur sieben Punkte und Rang 16 zu Buche.

Denkbar sogar, dass der Club am Montag zum Abschluss des achten Spieltages als Tabellenvorletzter beim VfL Osnabrück antreten muss, sollte der aktuell auf Rang 17 notierte FC St. Pauli am Wochenende zumindest nicht verlieren. Nichtsdestotrotz sind die Nürnberger Verantwortlichen, die in Person von Sportvorstand Dieter Hecking und Trainer Robert Klauß erst seit diesem Sommer im Amt sind, noch zuversichtlich die weitere Entwicklung betreffend.

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Zwölf Verträge laufen aus

Allzu viel Handlungsspielraum zumindest in personeller Hinsicht existiert am Valznerweiher indes nicht. So gibt sich Klauß auch nicht der Illusion hin, auf dem winterlichen Transfermarkt wesentliche Verstärkungen an Land ziehen zu können. „Das wird durch Corona schwierig. Im Moment haben wir keine Gedanken, dass wir groß nachlegen können“, zeigt sich der Club-Coach unter Verweis auf die wie überall durch die fehlenden Zuschauereinnahmen angespannte finanzielle Lage skeptisch im Hinblick auf mögliche Winterneuzugänge.

Umfangreicher dürften die Möglichkeiten im Sommer 2021 sein, wenn nach jetzigem Stand zwölf Verträge auslaufen. Darunter finden sich zwar auch einige junge Akteure wie Ekin Celebi oder Paul-Philipp Besong, deren Gehälter nicht wirklich ins Gewicht fallen, doch auch gut verdienende Profis wie Hanno Behrens, Georg Margreitter oder der nahezu durchweg verletzte Virgil Misidjan sind nur noch bis Ende Juni gebunden. Dann sollten sich Freiräume ergeben, um den Kader umzubauen, wobei zusätzliche Einnahmen etwa aus einem Verkauf von Robin Hack wohl auch dann unerlässlich sein werden, um selbst investieren zu können – die Zugehörigkeit mindestens zur 2. Bundesliga ohnehin vorausgesetzt.

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