Bayer Leverkusen: Winter-Transfer von Milot Rashica vom Tisch?

Auch vor dem heutigen Gastspiel in der Europa League bei OGC Nizza stellt sich die Personalsituation bei Bayer Leverkusen alles andere als optimal dar. Zwar kehren im Vergleich zum 0:0 am Sonntag gegen Hertha BSC mit Edmond Tapsoba, Nadiem Amiri und Karim Bellarabi drei Akteure ins Aufgebot zurück, doch dafür stehen der erkrankte Tin Jedvaj und der vom Verein nicht für die internationalen Spiele gemeldete Mitch Weisser nicht zur Verfügung.

Ebenfalls die Reise nach Südfrankreich gar nicht mit angetreten haben Santiago Arias, Sven Bender, Charles Aranguiz, Exequiel Palacios, Paulinho und Lucas Alario, sodass insgesamt acht Profis auf der Ausfallliste stehen. Trainer Peter Bosz besitzt damit erneut nicht mehr allzu viele Alternativen und dürfte bei der Kaderplanung für die Rückrunde gute Argumente für Verstärkungen auf seiner Seite haben.

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Rashica wohl bis Ende Januar außer Gefecht

Kurz vor Transferschluss Anfang Oktober hat man in Leverkusen durchaus noch Bedarf ausgemacht, doch die erhoffte Verpflichtung für den Offensivbereich konnte nicht mehr realisiert werden. Wohl auch deshalb nicht, weil die Gespräche mit dem SV Werder Bremen in Sachen Milot Rashica zu spät intensiviert wurden und so keine Einigung mehr erzielt werden konnte.

Zugleich verblieben Bayer und Rashica aber so, dass im Winter ein neuer Anlauf gestartet werden soll, der nun aber fraglich scheint. Der 24 Jahre alte Kosovare, der sich nach einer Knieverletzung erst langsam herangearbeitet und in den jüngsten Partien in puncto Leistung zumindest kleinere Fortschritte gemacht hat, erlitt nun im Training einen herben Rückschlag gesundheitlicher Natur.

Nachdem Rashica das Training am Mittwoch wegen Oberschenkelproblemen abgebrochen hatte, wurde bei einer MRT-Untersuchung eine schwerwiegende Sehnenverletzung festgestellt, die eine mehrwöchige Zwangspause zur Folge hat. Vor Ende Januar ist an ein Comeback des Offensivmannes nicht zu denken, womit eine Verpflichtung in der Wintertransferperiode mit einem Risiko verbunden wäre. Weder Leverkusen noch ein anderer Klub wird angesichts dieser Situation die Bremer Ablöseforderung im Bereich von 20 Millionen Euro erfüllen, sodass aktuell von einem weiteren Halbjahr Rashicas an der Weser auszugehen ist.

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