Borussia Dortmund: Lucien Favre lässt die Torwartfrage offen

Borussia Dortmund hat im Revierderby gegen den FC Schalke 04 die erhoffte Reaktion auf die schwache Vorstellung am Dienstag bei Lazio Rom folgen lassen. Nach dem verpatzten Auftakt in der Champions League, der vor dem zweiten Spieltag am Mittwoch zu Hause gegen Zenit St. Petersburg bereits für Druck sorgt, siegte der BVB am Samstagabend gegen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen klar mit 3:0.

Der BVB benötigte zwar eine gewisse Anlaufzeit gegen sehr defensive Schalke, die im Spiel nach vorne kaum etwas zustande brachten, doch erst in der 55. Minute platzte mit dem Führungstreffer durch Manuel Akanji der Knoten. Erling Haaland und Mats Hummels sorgten anschließend für zwei weitere Treffer und den letztlich klaren Sieg, der auch den Spielverlauf widerspiegelte.

Denn Schalke agierte viel zu harmlos, um das Dortmunder Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nichtsdestotrotz war es durchaus von allgemeinem Interesse, wer zwischen den schwarz-gelben Pfosten stand. Nachdem in Rom durchaus überraschend Marwin Hitz im Tor geblieben war und Roman Bürki zum vierten Mal in Folge nur auf der Bank Platz genommen hatte, kehrte letzterer ins Tor zurück.

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Favre verzichtet auf ein Bekenntnis pro Bürki

„Bürki war verletzt und dann war er krank“, begründete Trainer Lucien Favre seine jüngsten Entscheidungen für Hitz, blieb gegenüber dem „Kicker“ aber bemerkenswerterweise auch ein klares Bekenntnis zu seiner eigentlichen Nummer eins schuldig: „Alle haben Konkurrenz. Sie haben welche und ich auch. Aber wir werden sehen“, so Favre, der auf „zwei hervorragende Torhüter“ verwies und sich von der Frage nach der Torwartsituation spürbar genervt zeigte.

Man darf nun gespannt sein, wem der Schweizer Fußball-Lehrer am Mittwoch gegen St. Petersburg das Vertrauen schenken wird. Dabei wäre es aber sicherlich überraschend, würde wie in Rom Hitz den Vorzug vor Bürki erhalten – gleichzeitig ließe sich damit eine unnötige Torwartdiskussion endgültig nicht mehr vermeiden.

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