Borussia Dortmund mit defensiven Personalsorgen zum Angstgegner

Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen hat Borussia Dortmund einen guten, aber auch nicht den erhofften perfekten Saisonstart hingelegt. Die 0:2-Niederlage am zweiten Spieltag beim FC Augsburg, die die schwarz-gelbe Zwischenbilanz trübt, soll deshalb erst einmal der letzte Ausrutscher für längere Zeit gewesen sein. Bei der TSG 1899 Hoffenheim wartet auf den BVB am Samstagnachmittag allerdings keine einfache Aufgabe.

Zum einen hat Hoffenheim im letzten Heimspiel den FC Bayern München auf bemerkenswerte Art und Weise mit 4:1 besiegt. Und zum anderen hat sich der Klub aus dem Kraichgau in den vergangenen Jahren zum Dortmunder Angstgegner entwickelt. Seit fünf Partien wartet die Borussia auf einen Sieg gegen Hoffenheim und verbuchte in diesem Zeitraum bei drei Niederlagen lediglich zwei Unentschieden. Vergangene Saison gingen sogar beide Duelle verloren. Kurz vor Weihnachten unterlag Dortmund in Sinsheim trotz Führung durch Mario Götze noch mit 1:2 und am 34. Spieltag stand es im heimischen Signal-Iduna-Park nach 90 Minuten sogar 0:4. Andrej Kramaric, der schon im Hinspiel den 2:1-Siegtreffer erzielt hatte, schnürte in Dortmund einen denkwürdigen Viererpack.

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Zagadou und Akanji fehlen

Weil der kroatische Angreifer auch in der neuen Saison in drei Spielen schon wieder sechs Mal getroffen und nun auch bei der Nationalmannschaft seinen Torinstinkt unter Beweis gestellt hat, kommt auf die Dortmunder Hintermannschaft eine Herkulesaufgabe zu. Auch deshalb, weil Trainer Lucien Favre in den hinteren Reihen quasi keine Wahlmöglichkeiten mehr hat.

Belässt es der Schweizer Fußball-Lehrer bei einer Dreierkette, was angesichts der wenig überzeugenden Auftritte mit Viererkette in der vergangenen Saison und auch in der Vorbereitung auf die laufende Spielzeit zu erwarten ist, stellt sich die letzte Reihe von selbst auf. Da Dan-Axel Zagadou nach seiner Knieverletzung weiter fehlt und sich Manuel Akanji in Quarantäne befindet, bleiben nur noch Mats Hummels, Emre Can und Lukasz Piszczek, die Kramaric und Co. Einhalt gebieten sollen.

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