FC Bayern München: Angebot für David Alaba wird zurückgezogen

Seit Monaten liefen die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern München und David Alaba bzw. dessen Berater Pini Zahavi über eine Verlängerung des am 30. Juni 2021 auslaufenden Vertrages mehr oder weniger öffentlich. Damit ist nun offenbar Schluss. Denn wir Bayern-Präsident Herbert Hainer in der TV-Sendung „Blickpunkt Sport“ des Bayerischen Rundfunk erklärte, hat der deutsche Rekordmeister sein Angebot über einen neuen Fünfjahresvertrag zurückgezogen.

Grund dafür ist, dass die Seite Alaba offenbar nicht auf eine von Vereinsseite gesetzte Frist bis Ende Oktober reagiert hat. „Wir haben bis gestern nichts gehört gehabt, daraufhin hat unser Sportvorstand Hasan Salihamidzic nochmal bei dem Berater nachgehakt. Und die Antwort war, dass das Angebot immer noch unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Darauf haben wir uns entschieden, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen – das heißt, es gibt kein Angebot mehr“, so Hainer, der weiter ausführte, dass der FC Bayern Planungssicherheit benötige.

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Alaba nun nach Spanien?

Gänzlich überraschend kommt es indes nicht mehr, dass die Gespräche nicht zum Erfolg geführt haben. Nach drei Verhandlungsrunden ohne Ergebnis deutete sich schon in den letzten Wochen mehr und mehr an, dass die Vorstellungen beider Seiten insbesondere in finanzieller Hinsicht nicht auf einen gemeinsamen Nenner führen werden. So soll von Spielerseite der Aufstieg zu den Top-Verdienern Manuel Neuer und Robert Lewandowski gefordert worden sein, die pro Jahr über 20 Millionen Euro kassieren sollen.

Der FC Bayern soll unterdessen laut „Bild“ zuletzt elf Millionen Euro plus mögliche Prämien in Höhe von sechs Millionen Euro pro Spielzeit offeriert haben. Offenbar zu wenig für Alaba und Zahavi, die nun mutmaßlich die Gespräche mit anderen Klubs intensivieren werden. An Interessenten für den 28-Jährigen, der sich in der zurückliegenden Triple-Saison zum Abwehrchef aufgeschwungen hat, dürfte es dabei nicht mangeln. Gute Chancen werden insbesondere Real Madrid und dem FC Barcelona eingeräumt, soll Alaba seine Zukunft doch am ehesten in Spanien sehen.

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