TSG 1899 Hoffenheim: Sebastian Hoeneß noch sicher im Sattel?

Es passt zu der Saison der TSG 1899 Hoffenheim, dass die Negativserie des FC Schalke 04 von 30 sieglosen Bundesliga-Spielen ausgerechnet gegen den Klub aus dem Kraichgau ein Ende gefunden hat. Und das nicht durch einen knappen Erfolg, sondern gleich durch ein deutliches 4:0, mit dem nun endgültig auch in Hoffenheim Krisenstimmung herrscht.

Nach einem überragenden Start mit Siegen beim 1. FC Köln (3:2) und vor allem gegen den FC Bayern München (4:1) lief es für die TSG eigentlich nur noch in der Europa League, in der mit 16 von 18 möglichen Punkten souverän die K.o.-Phase erreicht wurde, richtig rund. In der Bundesliga reichte es hingegen aus den jüngsten 13 Begegnungen nur noch zu neun weiteren Zählern, was der Bilanz eines Absteigers entspricht.

Kein Wunder, dass in Sinsheim nun die Alarmsirenen schrillen, zumal Platz 14 und nur fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang auch kein Ruhekissen darstellen. Automatisch in den Blickpunkt rückt dabei natürlich Trainer Sebastian Hoeneß, der erst im Sommer als absoluter Wunschkandidat von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München gekommen ist und der mit vielen verletzungs- sowie krankheitsbedingten Ausfälle alles andere als einfache Wochen hinter sich hat. Auf Schalke fehlten gleich zwölf Profis aus den verschiedensten Gründen, aber dennoch haben die Boulevardmedien bereits eine Trainerdiskussion eröffnet.

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Dietmar Hopp offenbar skeptisch

„Bild“ hatte schon vor dem Spiel auf Schalke davon berichtet, dass Hoeneß nicht mehr unkritisch gesehen wird und besser punkten sollte. Insbesondere Mäzen Dietmar Hopp soll mittlerweile skeptisch sein und will sich nun laut „Bild“ bis Montag von Direktor Profi-Fußball Alexander Rosen darlegen lassen, wie mit Hoeneß und ohne Trainerwechsel der Umschwung gelingen soll.

Rosen selbst, maßgeblich verantwortlich für die Verpflichtung von Hoeneß, stärkt dem 38 Jahre alten Fußball-Lehrer unterdessen öffentlich den Rücken und dürfte sich auch in den Gesprächen mit Hopp klar pro Hoeneß positionieren – schließlich müsste Rosen andernfalls einräumen, mit der Trainerentscheidung im Sommer daneben gelegen zu haben.

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