VfB Stuttgart: Erik Thommy bleibt und will sich durchsetzen

Aus persönlicher Sicht hat Erik Thommy keine schlechte Saison 2019/20 hinter sich. Den Abstieg von Fortuna Düsseldorf konnte der Offensivmann zwar nicht verhindern, doch sechs Treffer und fünf Vorlagen waren eine respektable Ausbeute. Auch damit, in allen 34 Bundesliga-Spielen mitgewirkt und immerhin 25 Mal in der Startelf gestanden zu haben, dürfte der Linksfuß zufrieden gewesen sein.

Während die ehemaligen Düsseldorfer Kollegen nun wieder zweitklassig kicken, darf sich Thommy überdies auf weitere Einsätze im Oberhaus freuen, war der 26-Jährige doch vom VfB Stuttgart lediglich an die Fortuna ausgeliehen. Dazu, dass Thommy sich noch einmal das VfB-Trikot überstreift, wäre es indes beinahe nicht gekommen. In der Vorbereitung von einer Ellbogenverletzung zurückgeworfen, arbeitete der frühere Augsburger in der Reha, als Gerüchte um das Interesse mehrerer russischer Top-Vereine aufkamen.

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Comeback gegen Lieblingsgegner Köln?

Vor allem Dinamo Moskau soll seine Fühler nach Thommy ausgestreckt haben, der sich nun aber via „Bild“ klar zum VfB bekannte. Ein wesentlicher Grund für seinen Verbleib in Stuttgart war demnach ein Gespräch mit Trainer Pellegrino Matarazzo, der noch nicht im Amt war, als Thommy nach Düsseldorf verliehen wurde. „Wir haben beide mit offenen Karten gespielt und er hat mir das klare Signal gegeben, dass er sehr gerne möchte, dass ich zurückkomme. Das hat mich gefreut und deswegen bin ich hier. Ich möchte der Mannschaft helfen“, machte der Standardspezialist auch deutlich, sich voll und ganz auf seine Aufgabe in Stuttgart fokussieren zu wollen.

„Dadurch dass das Transferfenster vorbei ist, kann man das Kapitel schließen“, setzt Thommy auch einen Haken hinter die Wechselspekulationen und arbeitet vielmehr weiter am Comeback. Aktuell ist der gebürtige Ulmer schon wieder im Mannschaftstraining dabei, allerdings in Zweikämpfen noch zurückhaltend. Für das Auswärtsspiel am Samstag bei Hertha BSC reicht es damit noch nicht. Vielleicht aber sechs Tage später für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Das wäre womöglich auch direkt ein gutes Omen, denn zwei seiner sechs Treffer in der vergangenen Saison erzielte Thommy gegen die Geißböcke.

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