VfL Wolfsburg: Maxence Lacroix nach einem Jahr schon wieder weg?

Es war im vergangenen Sommer rund um den VfL Wolfsburg durchaus eine gewisse Skepsis vorhanden, als die Verpflichtung von Maxence Lacroix bekannt gegeben wurde. Fünf Millionen Euro für einen Spieler mit der Erfahrung aus lediglich 27 Zweitliga-Spielen in Frankreich erschien so manchem Beobachter als ein gewagtes Investment – das sich allerdings sehr bezahlt gemacht hat.

Denn Lacroix benötigte in Wolfsburg überhaupt keine Anlaufzeit und avancierte nicht nur schnell zum Stammspieler, sondern direkt auch zu einem herausragenden Innenverteidiger der Bundesliga. Längst hat der 20-Jährige, der gleichermaßen mit Schnelligkeit, Zweikampfstärke und fußballerischer Qualität besticht, seinen Marktwert vervielfacht. In Wolfsburg darf man sich angesichts eines bis 2024 abgeschlossenen Vertrages, der soweit bekannt keine Ausstiegsklausel enthält, selbst für den Transfer beglückwünschen. Wie lange man in der Autostadt noch Freude an Lacroix haben wird, bleibt allerdings abzuwarten. Denn wenig überraschend hat das Defensivjuwel auch andernorts schon auf sich aufmerksam machen können.

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Schmerzgrenze bei 30 Millionen Euro?

Vor allem bei Borussia Dortmund soll Lacroix auf Interesse stoßen. Der BVB erwägt in jedem Fall die Verpflichtung eines zusätzlichen Innenverteidigers, der dann mit Mats Hummels das Abwehrzentrum bilden soll, während Emre Can wieder verstärkt im Mittelfeld zum Einsatz kommen würde.

Lacroix gilt in diesem Zusammenhang schon länger als Kandidat in Dortmund. Auch „France Football“ berichtet nun von einem Interesse des BVB an Lacroix, der auch nicht abgeneigt sein soll. Wolfsburg würde unterdessen bei einer Ablöse im Bereich von 30 Millionen Euro ins Grübeln kommen. Grundsätzlich allerdings würden die Niedersachsen Lacroix gerne noch weiter halten, wohlwissend, dass der hochveranlagte Defensivmann wohl mit einiger Berechtigung schon bald höhere Ambitionen auch in Richtung der französischen Nationalmannschaft haben könnte. Dafür wiederum wäre eine regelmäßige Teilnahme an der Champions League wichtig, die Wolfsburg zwar womöglich aktuell erreichen wird, aber nicht auf Dauer garantieren kann.

Eine Rolle bei der kurzfristigen Planung von Lacroix könnte laut „France Football“ auch Trainer Oliver Glasner spielen. Ein Abschied des österreichischen Fußball-Lehrers könnte demnach einen Wechselwunsch von Lacroix befeuern.

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