VfL Wolfsburg: Trainer Oliver Glasner vor dem Aus?

Erst am morgigen Sonntag empfängt der VfL Wolfsburg die TSG 1899 Hoffenheim, die noch am Donnerstagabend in der Europa League gegen Slovan Liberec (5:0) gefordert war. Für die Wölfe war das internationale Abenteuer ja bereits mit dem 1:2 in den Play-offs bei AEK Athen beendet, womit der Start in die neue Saison alles andere als optimal verlaufen ist. In der Bundesliga ist Wolfsburg zwar vor der Partie gegen Hoffenheim noch ungeschlagen, verbuchte allerdings bei fünf Unentschieden auch nur einen Sieg und rangiert damit nur im Tabellenmittelfeld.

Die sportliche Zwischenbilanz alleine ist indes nicht der Grund dafür, warum viele Experten mit einem zeitnahen Trainerwechsel in der Autostadt rechnen. Vielmehr hat Coach Oliver Glasner selbst dafür gesorgt, dass medial über seinen Job diskutiert wird. Denn der Österreicher, im Sommer 2019 vom Linzer ASK gekommen, hat mit einigen Aussagen in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt und zugleich die Möglichkeit verstreichen lassen, den öffentlich entstandenen Eindruck von Differenzen mit der sportlichen Leitung um Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer zu korrigieren.

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Kritik an der Transferpolitik

Vielmehr erneuerte Glasner am gestrigen Freitag seine tags zuvor geäußerte Kritik am zurückliegenden Transfersommer: „Ich habe nur gesagt, dass wir das Transfer-Ziel in der Offensive nicht realisieren konnten. Darüber hatten wir uns monatelang unterhalten. Klar ist, dass wir und auch ich andere Ideen hatten, die wir nicht realisieren konnten. Natürlich hätte uns ein gewisses Tempo und auch Tiefgang gutgetan. Das habe ich verlautbart“, zitiert „Bild“ den 46-Jährigen, der zudem nicht explizit verneinte, dass sich die Kritik Richtung Schmadtke und Schäfer richtet: „Da können Sie interpretieren. Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe.“

Dass Glasner überdies verriet, die Hoffenheimer Partie gegen Liberec nicht gesehen zu haben, wirft überdies kein gutes Bild auf die Herangehensweise an den nächsten Gegner. Schmadtke hielt sich angesprochen auf Glasners Aussagen noch relativ bedeckt, dürfte aber kaum umhin kommen, zu handeln. Gut möglich, dass Glasner gegen Hoffenheim das letzte Mal auf der VfL-Bank sitzt.

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