Werder Bremen: Die Sorgenfalten werden tiefer

Den Start ins neue Jahr hat sich der SV Werder Bremen ganz anders vorgestellt. Nach dem positiven Ausklang vor Weihnachten mit Siegen beim 1. FSV Mainz 05 (1:0) und im DFB-Pokal bei Hannover 96 (3:0) schien das Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin wie geschaffen, um einen Befreiungsschlag zu landen. Doch anstatt sich ein wenig von der gefährdeten Zone abzusetzen, verlor Werder gegen die Eisernen mit 0:2 und musste letztlich froh sein, dass die letzten Vier der Tabelle auch nicht punkten konnten.

Trainer Florian Kohfeldt, der im Vorfeld schon die Trainingsleistungen seiner Schützlinge öffentlich kritisiert hatte, war nach der Begegnung mächtig angefressen und ließ vor allem am Auftritt im ersten Durchgang kein gutes Haar: „Ich weiß nicht, wie viele Zweikämpfe wir verloren haben. Gefühlt alle, die wichtig waren. Wir haben die erste Hälfte komplett verschenkt.“

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Kohfeldt deutete bei seiner Analyse auch an, dass die beiden Siege vor Weihnachten für die Herangehensweise an das Union-Spiel womöglich nicht optimal waren: „Vielleicht – muss man ehrlicherweise auch sagen – hat der eine oder andere schon wieder geträumt nach den zwei Siegen zum Jahresausklang.“

Abgänge noch möglich

Auch im Hinblick auf die nächsten Wochen war die Niederlage gegen Union Berlin alles andere als optimal. Denn bei Bayer Leverkusen kann am nächsten Wochenende ebenso nur bedingt mit Punkten kalkuliert werden wie im folgenden Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach. Und dazwischen gastiert der unangenehme FC Augsburg an der Weser, der mit seiner bekannt intensiven und zuweilen auch nickligen Spielweise zuletzt bei Arminia Bielefeld und beim 1. FC Köln jeweils mit 1:0 gewinnen konnte.

Verstärkungen für die Mission Klassenerhalt, die bei Werder angesichts der Union-Pleite über allem stehen muss, sind unterdessen weiter nicht angedacht. Vielmehr ist nicht ausgeschlossen, dass bei passenden Angeboten noch der eine oder andere Akteur geht. Neben dem derzeit verletzten Milot Rashica, der deshalb nicht der erhofften Markt hat, gilt vor allem Yuya Osako als Wechselkandidat, soll es für den Japaner doch Interessenten aus der Heimat geben.

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